Fire and Ice

  1. Erscheinungsjahr

1992

 

  1. Hersteller

Graftgold

 

  1. Sprache / System

englisch / Amiga, PC, Atari ST

 

  1. Genre

Jump ´n Run

 

  1. Kurzinfo

Cool Coyote und sein kleiner Begleiter erreichten unter Amiga-Freunden schnell Kult-Status! Kein Wunder, schließlich kommen sie mit einem extrem hohen Niedlichkeitsfaktor und einer wunderschönen Spielumgebung daher. Fire & Ice gilt unter Fans als eines der gelungenste Jump´n Run und stellt selbst viele seiner Genre-Kollegen von diversen Konsolen in den Schatten. Was Andrew Braybrook hier mit Fire & Ice abgeliefert hat ist wirklich ein Meilenstein des Genres.

 

  1. Spielbeschreibung

Als Jump´n Run Fan hat man ja schon alles Mögliche gesteuert, das reicht vom Klempner über strubbelhaarige Schwestern bis hin zu irgendwelchen Comic-Helden. In Fire & Ice übernehmen sie die Rolle von Cool Coyote, ein extrem lässiger Kojote (nordamerikanischer Präriewolf)! Dieser ist den Grafikern so gut gelungen, das sie ihn sofort in ihr Herz schließen werden, ebenso wie seinen dackelbeinigen Begleiter!

Das Spielziel ist schnell erklärt, in jedem Level müssen sie verschiedene Schlüsselteile finden, diese werden nach und nach zu einem Schlüssel zusammengebaut, mit dem sie schließlich den Level Ausgang öffnen können! Ganz einfach, oder? Wäre da nicht das ausgefuchste Level Design, egal ob sie gerade durch die Eiswüste hüpfen, unter Wasser blubbern oder den Dschungel unsicher machen, die teilweise sehr großen Level geizen nicht mit waghalsigen Sprungeinlagen, fiesen Gegnern und schwierigen Passagen. Exaktes Timing und gute Koordination sind hier gefragt, ansonsten werden sie am irrwitzigen Schwierigkeitsgrad verzweifeln und das wäre sehr schade! Fire & Ice bietet nämlich wesentlich mehr als die Standard-Genrekost. Jedes Level hat eigene, putzig animierte Gegner und Besonderheiten und der grafische Detailreichtum ist ein wahres Fest für die Augen. Das Gameplay macht da ebenfalls keine Ausnahme. Cool Coyote lässt sich absolut genau steuern und Extra-Leben finden sich auch alle Nase lang, bringen sie einfach ihren kurzen Begleiter ebenfalls zum Level Ausgang und schon winkt ein Leben, alternativ können sie nach Secrets, in Form von riesigen Hundeknochen, suchen.

Es macht einfach tierisch viel Spaß mit dem Kojoten die Levels zu entdecken, das wird auch nicht vom happigen Schwierigkeitsgrad gestört, der hohe Abwechslungsreichtum entschädigt dafür mehr als genug. Also, nicht so schnell aufgeben, sonst entgeht ihnen eines der besten und grafisch eindrucksvollsten Hüpf und Rennspiele, die je für einen Home-Computer geschrieben wurden!

 

Fazit: Cooler Protagonist und feurige Atmosphäre!

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