P. P. Hammer

  1. Erscheinungsjahr

1991

 

  1. Hersteller

Traveling Bits

 

  1. Sprache / System

englisch / Amiga

 

  1. Genre

Jump´n Run

 

  1. Allgemeines

Jump´n Runs sind eigentlich auf Konsolen groß geworden, man denke an Mario Broth. oder Sonic, die es sogar bis zum Maskottchen der jeweiligen Konsole gebracht haben. Natürlich gab es auch auf Amiga und Konsorten unzählige Jump´n Runs, aber das waren meist einfach gestrickte Kopien der Konsolenvorbilder, nur wenige konnten den echten Spieler begeistern, so ist es auch nicht verwunderlich das es nicht DAS Jump´n Run für Heimcomputer gibt. P.P. Hammer ist eines von denen die ein gewissen Kultstatus erreichen konnte, was unter anderem an P.P. selbst lag, denn mit seinem Presslufthammer und der Kippe entsprach er so gar nicht dem Klischee eines Jump´n Run Helden, die in der Regel entweder kuschelig-süß waren oder einen italienischen Akzent hatten.

  1. Das Spiel

Das Spielprinzip dürfte klar sein, den Ausgang des Levels zu finden! Allerdings sollte man bis dahin möglichst alle Schätze im Level zusammen gesammelt haben, sonst bleibt der Ausgang nämlich verschlossen. Viele dieser Schätze liegen aber nicht einfach so rum, sondern sind entweder unter einem Steinhaufen eingeschlossen oder liegen in Geheimräume für die es gilt den passenden Schlüssel zu finden. Da P.P. Hammer ein cleveres Kerlchen ist geht er nie ohne seinen Presslufthammer aus dem Haus, nur damit lassen sich die vielen Steinblöcke wegbröseln. Zu viel Zeit sollte man sich aber nicht lassen, denn nach einigen Sekunden tauchen die Blöcke wieder auf und schließen den Spieler unter Umständen ein, dann hilft nur der Griff zur ESC-Taste. Hier hilft dann nur besseres Timing beim nächsten mal. Kein Jump´n Run ohne Power Ups, bei P.P. Hammer sind es kleine Flaschen, die die Gesundheit auffrischen oder P.P. unsichtbar machen, für den PneuHammer gibt es Ölkanister, die ihm mehr Power verleihen. Und natürlich fehlen auch Bonus-Level nicht, diese sind im Legostil knallbunt gehalten und verbergen neben Extrapunkten auch ein Extraleben. Was in den ersten Levels gar nicht auffällt ist die Zeitbegrenzung, aber je weiter sie kommen, desto größer werden die Levels und desto schwieriger ist es alle nötigen Schätze zu finden und dann kommt man schon mal unter Zeitnot. Außerdem bekommt P.P. später auch Gesellschaft von der schlechten Sorte, Ratten und Fledermäuse sind noch das erträglichste.

Hat man ein Level erfolgreich beendet werden nicht nur die Punkte zusammen gezählte, sie erhalten auch ein Passwort, so das sie nicht immer neu beginnen müssen.

Das Leveldesign ist gut gemacht, an einigen, wenigen Stellen aber unübersichtlich, vor allem die späteren Level leiden unter ihrer Größe. Die Grafik ist gut und die unterschiedlichen Themen ( Burg, Pyramide, Lego etc.) schön gezeichnet, die Musik passt sich dem Ambiente an und ist wirklich hörenswert!

Fazit: Für Fans von „ Hüpf und Renn“ wirklich empfehlenswert!

 

pphammer

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