R-Type

Entwickler Manfred Trenz, Andreas Escher
Release 1988
Plattform(en) C64, Amiga, Arcade, Amstrad CPC, ZX Spectrum, Atari ST, Sega Master System, Sharp X68000, Game Boy Color, PC-Engine, MSX, Playstation
  1. Allgemeines

Verdammt beliebt waren sie schon, die puristischen Ballerspiele. Seitdem sie ihren Weg vom Automaten auf die Heimcomputer gefunden haben, konnte sich jedes System über eine Vielzahl dieser Vertreter freuen. Die Qualität der einzelnen Spiele war dabei ungefähr so einheitlich, wie der Grafikkartenmarkt Ende der 90er. Ein Spiel bei dem die Qualität stimmt ist R-TYPE. Das liegt wohl nicht zu letzt daran, das Chris Huelsbeck sich für die Titelmusik verantwortlich zeichnet, die wirklich eine Klasse für sich ist! Aber auch Grafik und Sound waren 1987 auf der Höhe der Zeit.

 

  1. Das Spiel

Um es vorweg zu nehmen, es existiert KEINE Story, einzig ein Eintrag in die High-Score ist für Sie Motivation sich immer wieder in ihr kleines Raumschiff zu setzen. Die Steuerung ist dabei so simpel wie das Spielprinzip, mit dem Joy bewegen sie ihr Gefährt über den Screen, dieser scrollt automatisch von links nach rechts, sollten sie etwas sehen von der sie der Meinung sind es wäre einen Abschuss wert, drücken sie einfach den Feuerknopf, wenn sie nicht schon den Autofeuerschalter umgelegt haben. Dies ist auch zu empfehlen, da das Spiel nicht mit Gegnern geizt! Leichte Gegner treten grundsätzlich in Horden auf, ab und zu taucht ein mittelschwerer Gegner auf, der schon etwas zäher ist! Haben sie bis dahin noch die Übersicht behalten, sollten sie auch darauf achten das Sie kein Power-Up übersehen, das sind meist neue Feuer-Modi, Extra-Leben oder auch ein kleines Zusatzraumschiff das ihnen zur Seite steht. Haben Sie den Kleinkram vom Schirm gepustet erwartet Sie am Ende eines jeden Levels ein Endgegner, der ihnen in Größe als auch Feuerkraft haushoch überlegen ist.

Der Schwierigkeitsgrad ist im gesamten Spiel hoch, eine Speicher- oder Passwortfunktion gibt es nicht, das sorgt dann leider auch für einige Motivationseinbrüche.

Fazit: Einer der besten Vertreter seiner Art, deswegen zu Recht ein Klassiker!

 

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